Katze macht komische Geräusche – Das steckt dahinter

Katze komische Geräusche

Die Katzensprache ist nicht immer ganz einfach zu verstehen. Ganz oft weiß man als Katzenbesitzer nicht, was die Samtpfoten mit ihren Geräuschen ausdrücken wollen. Sie miauen, fauchen, schnurren oder gurren sogar und wollen ihren Menschen damit etwas mitteilen. Katzen kommunizieren auf diese Art und Weise und drücken so ihre Gefühle aus. In diesem Ratgeber erfährst du, was deine Katze dir mit den verschiedenen Lauten mitteilen möchte und du so noch besser lernst, sie zu verstehen.

Die Bedeutung von Katzengeräuschen

Wenn sich Katzen verständigen wollen, drücken sie dies durch ihre Stimme und ihre Körpersprache aus. Haben sie beispielsweise große Pupillen, könnte das ein Zeichen von Freude sein. Gleichzeitig könnte das aber auch auf Angst oder Schmerzen hinweisen. Wenn deine Katze einen Buckel macht und einen Kamm stellt, könnte sie sich bedroht fühlen.

Katzen unter sich markieren sehr häufig und wollen durch diese Art von Kommunikation mit ihren Artgenossen ihr Revier verteidigen.

Die Stubentiger verfügen über eine große Vielfalt an Geräuschen, was in der Fachsprache auch Vokalisation genannt wird. Alle Geräusche einer Katze bedeuten etwas. Um das Signal richtig einzuschätzen, kommt es immer auf die Situation an, in der sich deine Katze gerade befindet.

Miauen

(Quelle: Pixabay.com)

Das klassische Miauen ist wohl das typischste Geräusch einer Katze. Doch welche Bedeutung hat es? Wenn eine Katze miaut, kann das viele Ursachen haben, deshalb kommt es immer auf die Situation an, doch für gewöhnlich setzt sie das Geräusch ein, wenn sie etwas fordert wie zum Beispiel:

  • wenn sie spielen will
  • wenn sie hungrig ist
  • wenn sie Hilfe benötigt
  • wenn sie schmusebedürftig ist

Wenn sich das Miauen deiner Katze schrill und laut anhört, hat sie es mit ihrer Bitte sehr eilig.

Schnurren

(Quelle: Pixabay.com)

In der Regel ist das Schnurren deiner Katze ein Zeichen, dass sie sich wohlfühlt. Die meisten Katzen beginnen sofort zu schnurren, sobald sie ihre Streicheleinheiten bekommen. Auch wenn sie gefüttert werden, ist manchmal ein dankbares Schnurren zu vernehmen. Wenn du Katzenbesitzer bist, weißt du, wie angenehm und beruhigend es ist, wenn die Samtpfote auf deinem Bauch liegt und schnurrt. Doch Schnurren kann auch eine andere Bedeutung haben:

  • Bittschnurren

Bittschnurren nennt sich die Kombination aus Miauen und Schnurren. Während deine Katze schnurrt, gibt sie gleichzeitig Miau-Geräusche von sich. Damit zeigt sie dir nett, dass sie etwas haben möchte.

  • Schmerzen

Vorsicht: Wenn deine Katze schnurrt, kann dies auch ein Anzeichen von Stress oder sogar Schmerzen sein. Das Schnurren sorgt für Beruhigung bei den Samtpfötchen.

Gurren

Sollte sich deine Katze einmal anhören wie eine Taube, ist das ein Zeichen von guter Laune. In diesem Moment möchte sie mit dir kommunizieren oder auch einfach nur Hallo sagen. Das Gurren könnte auch bedeuten, dass sie dir etwas zeigen möchte.

Mit einem Gurren drückt die Katze generell eine Begrüßung von Artgenossen und Menschen aus. Katzenmamis begrüßen beispielsweise auch in dieser Art ihre Babys, wenn sie ins Nest zurückkommt. Wenn Kater ihre Liebste beeindrucken wollen, geben sie ebenso hingebungsvolle, gurrende Laute von sich.

Fauchen

(Quelle: Pixabay.com)

Fauchen ist kein gutes Zeichen bei einer Katze. Entweder fühlt die sich bedroht oder ist überaus verärgert. Mit diesem Geräusch möchte sie jemanden abschrecken oder warnen. Hierbei öffnet die Katze halb ihren Mund, zieht ihre Oberlippe hoch und zeigt ihre Zähne. Der Rücken wird zu einem Buckel gekrümmt und manchmal stellen sich auch ihre Haare dabei nach oben. Die Zunge zeigt eine Wölbung Richtung Gaumen und die Katze atmet heftig dabei aus.

Die Katze kann mit einem Fauchen auch ausdrücken, dass sie sich gerade erschreckt hat und will damit sagen: Halte dich fern von mir!

Knurren

Wie bei einem Hund auch, sendet eine Katze mit einem Knurren eine Warnung aus. Wenn das nicht fruchtet, folgt als Nächstes sehr wahrscheinlich der Hieb mit der Pranke. Ähnlich wie beim Fauchen bedeutet das Knurren, dass das Gegenüber sich gefälligst fernzuhalten hat.

Wenn eine Katze zum Beispiel beim Essen knurrt, signalisiert sie damit, dass das Futter ihr gehört und andere Katzen oder auch Menschen nicht zu nahe kommen sollen.

Das Knurren kann auch bedeuten, dass die Katze andere Tiere vor einer gewissen Gefahr warnen möchte. Sieht eine Katzenmutter beispielsweise eine drohende Gefahr für ihre Babys, beginnt sie zu knurren, um die Kleinen zu warnen. So können sie sich schnell zurückziehen.

Schnattern

(Quelle: Pixabay.com)

Bestimmt hast du schon einmal beobachtet, wie deine Katze reagiert, wenn sie eine Fliege sieht. Es sieht lustig aus und macht dann den Anschein, als würde sie mit den Zähnen klappern. Mit diesem Geräusch möchte sie ihre mögliche Beute wie beispielsweise Vögel, Insekten oder Nagetiere imitieren.

Schnattert sie bei Menschen, kündigt sie Protest an und ist störrisch. Sie hat keine Lust auf dich zu hören und macht, was sie will.

Jaulen

Von Zeit zu Zeit heulen Katzen regelrecht, was aber eher jaulen genannt wird. Das Geräusch klingt beunruhigend und zieht sich sehr in die Länge. Wenn deine Katze jault, verheißt das oft nichts Gutes.

Meistens haben sie dann ein großes Problem, sei es Angst, Schmerzen oder Gefahr. Jaulen ist ein Zeichen von Unwohlsein und deine Katze benötigt Hilfe. Möglicherweise hat sie großen Durst, Hunger oder benötigt einen Tierarzt.

Schreien

Katzen schreien vor allem während einem Kampf. ( Quelle: Pixabay.com)

Wenn du eine Katze schreien hörst, ist sie wahrscheinlich mitten in einem Kampf. Oft sind es Revierkämpfe, es könnte sich jedoch dabei auch um Paarungsverhalten handeln.

Eine Katze kann auch schreien, wenn du sie zum Beispiel in den Katzentransporter heben willst, weil sie absolut keine Lust darauf hat, zu etwas gezwungen zu werden. Auch Schmerzen können die Ursache dafür sein, wenn Katzen schreien.

Fazit

Eine Katze zeigt ihre Gefühle mit unterschiedlichen Geräuschen, Mimiken und Gestiken. Auch die Körperhaltung sagt viel über ihr momentanes Befinden aus. Deshalb solltest du auf sie eingehen und versuchen, ihre Haltung oder Laute zu deuten. Wenn du deinen Stubentiger lange genug kennst, kannst du gut damit umgehen und ein harmonisches Zusammenleben ist gesichert.

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