Wohin mit der Katze im Urlaub?

Katze Urlaub

Einfach in den Urlaub fahren, ohne dass man sich um irgendetwas kümmern muss, kennen Katzenhalter leider nicht. Jedes Mal muss aufs neue überlegt werden, wer, wann und wo sich um die geliebte Katze gekümmert wird. Nur die wenigsten Besitzer haben direkt eine gute Lösung.

Vielleicht kennst du das Problem auch. Eine Katze wird nur sehr selten mit in den Urlaub genommen und das ist auch richtig so. Eine Katze ist nicht wie ein Hund. Für eine Katze wäre es nur Stress, mitgenommen zu werden. Katzen benötigen eine ihnen bekannte Umgebung. Andernfalls fühlen sie sich unsicher oder auch schutzlos. Die meisten Katzenbesitzer wissen dies auch und lassen die Katze deshalb den Urlaub lang Zuhause in der bekannten und vertrauten Umgebung.

Eine Ausnahme gibt es jedoch. Wenn du zum Beispiel ein Ferienhaus oder etwas Ähnliches besitzt, wo du deinen Urlaub verbringst, kann die Katze durchaus mitgenommen werden. Sie gewöhnt sich an die Umgebung und kennt diese dann bereits. Anderenfalls sollte die Katze allerdings nicht mitgenommen werden. Aber was macht man nun? Die Katze muss täglich versorgt werden. Dazu gehört das Katzenklo reinigen, die Katze füttern und je nachdem auch der Gang an die frische Luft.

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Der Katzensitter

Katze und Person
Die wohlmöglich stressfreiste Methode für die Katze wäre es, einen Katzensitter zu finden.(Bildquelle: Pixabay.com)

Die für die Katze angenehmste Lösung ist ein Katzensitter der täglich rumkommt und die Katze in ihrer gewohnten Umgebung versorgt. So kann die Katze in gewohnter Umgebung bleiben und ihr wird der Stress von dem Transport und einer neuen Umgebung erspart.

Ein Katzensitter kommt in der Regel einmal oder mehrmals am Tag herum und verpflegt die Katze. Einen Katzensitter zu finden, ist allerdings nicht immer so einfach. Natürlich muss ein gutes Vertrauen zu dieser Person vorhanden sein. Du würdest dein Liebling ja sicherlich nicht irgendwelchen Personen anvertrauen. Vielleicht hast du ja eine Person in deiner Familie, die diese Aufgabe gerne übernehmen möchte. Oftmals freuen sich auch Kinder, wenn sie sich ein bisschen Taschengeld dazu verdienen können. Eventuell hat auch der Nachbar Lust, sich um deine Katze zu kümmern. 

Falls man niemanden aus der Familie oder dem Freundeskreis findet, kann man auch im Internet nach einem Katzensitter suchen. Manche Leute bieten sowas in ihrer Umgebung an. Im besten Fall hat diese Person auch schon Erfahrungen mit dem Umgang von Katzen.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, eine Suchanzeige freizuschalten. Es gibt mehrere Plattformen, auf denen man eine Anzeige freischalten kann. Hierbei muss aber beachtet werden, dass sich höchstwahrscheinlich eine fremde Person melden wird. Vorab sollte man auf jeden Fall ein Kennenlernen organisieren. Es ist sehr wichtig, dass man sich gut mit der Person versteht. Wenn es für dich und den Katzensitter in Ordnung ist, kann dieser auch für die Zeit in deine Wohnung einziehen. So hat die Katze Gesellschaft und gleichzeitig hast du jemanden, der sich um die Wohnung oder das Haus kümmert. In der Regel sind Katzensitter auch so nett, dass sie dir Fotos oder Videos von deinem Liebling zu senden.

Keinen Katzensitter gefunden?

Manchmal findet man leider keine geeignete Person, die zu einem nach Hause kommen und die Katze versorgen kann. Eine Überlegung wäre es dann, die Katze zu einer Person hinzugeben, die sich in der Zeit um sie kümmern kann.

Manchmal wohnen Freunde oder Bekannte zu weit weg, um jeden Tag vorbeikommen zu können. Natürlich ist die Katze dann auch nicht mehr in ihrer bekannten Umgebung, allerdings erspart man ihr den Stress von der Reise mit dem Zug, Bahn oder auch mit dem Flugzeug. Die Katze ist so nicht alleine und wird verpflegt. Allgemein sollte man so gut es geht versuchen, darauf zu achten, dass die Katze so wenig Stress wie nur möglich hat. Allgemein kommt es natürlich auch sehr auf die Katze an. Wenn die Katze allgemein schon sehr ängstlich und schüchtern ist, wird es für sie sehr schwierig sein, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Für eine sehr ängstliche Katze wäre es somit ein noch größerer Stressfaktor.

Die Katzenpension

Katzenpension
Katzenpensionen sind eine gute Alternative, falls man keine andere Möglichkeit hat. Jedoch sollte man für seine Katze frühzeitig einen Platz suchen. (Bildquelle: Pixabay.com)

Wenn du bisher keine Möglichkeit gefunden hast, einen Platz für deine Katze zu finden, kannst du auch nach einer Katzenpension suchen. In der Regel findet man eine Katzenpension, die nicht zu weit weg ist. Manchmal bieten auch private Personen, eine kleine Katzenpension an. Eine Katzenpension bringt natürlich Vor- und Nachteile mit sich.

Ein Vorteil ist, dass die Mitarbeiter professionell sind und genügend Erfahrung im Umgang mit Katzen haben. Zudem wird sich Tag und Nacht um dein Tier gekümmert. Je nachdem hat die Katze in der Katzenpension auch einen festen Betreuer. Das ist ein großer Vorteil, weil die Katze sich an die Person gewöhnen kann uns somit auch eine feste Bezugsperson hat. Katzen müssen bei neuen Personen immer erst Vertrauen aufbauen und bei wechselnden Personen wäre das wiederum Stress für die Katze.

Ein Nachteil ist allerdings, dass die Katze höchstwahrscheinlich nicht alleine sein wird. Kontakt zu anderen Katzen ist meistens vorhanden. Zudem muss deine Katze Atteste nachweisen können. Zusätzlich werden meistens nur kastrierte Katzen und Kater aufgenommen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Katzenpensionen häufig schon früh ausgebucht sind. Vor allem in den Haupturlaubszeiten ist es oft sehr schwierig, einen Platz zu bekommen. Daher sollte man sich rechtzeitig einen Platz buchen.

Was ist am besten für meine Katze?

Die beste Lösung ist für jede Katze eine andere. Es muss individuell entschieden werden, wie die Katze über den Urlaub hin versorgt werden soll. Jede Katze ist anders und hat andere Bedürfnisse. Eine rechtzeitige Vorbereitung ist sehr wichtig. So hast du genügend Zeit, einen passenden Platz oder einen passenden Katzensitter zu finden. Am besten machst du eine Checkliste. So vergisst du nichts. Manche Katzen müssen besonders betreut werden. Zum Beispiel benötigen manche Katzen Medikamente oder eine besondere Behandlung oder Pflege. Das sollte auf jeden Fall beachtet und früh geklärt werden.

Ganz wichtig! Eine Katze sollte in keinem Fall komplett alleine in der Wohnung gelassen werden. Es reicht auch nicht, einfach genügend Futter und Trinken hinzustellen.

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